Zürich ZH - Positive Bilanz des Formel-E-Prix

Symbolbild Polizeifahrzeug
Symbolbild Polizeifahrzeug (Bildquelle: Stadtpolizei Zürich)

Der erste Formel-E-Prix in Zürich ging aus polizeilicher Sicht ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne.

Am Sonntagnachmittag fand das erste Rundstreckenrennen für Elektrorennwagen in der Stadt Zürich statt. Erfreulicherweise kam es weder zu gravierenden Rennunfällen noch zu ausserordentlichen Zwischenfällen im Zusammenhang mit dem Grossereignis. Aufgrund von ersten Schätzungen dürften weit über 100‘000 Besucherinnen und Besucher rund um das Seebecken gewesen sein, um den Renntag live verfolgen zu können.

Die Stadtpolizei Zürich hat in diesem Zusammenhang zum ersten Mal die sogenannte Taktische Kommunikation (TaKom) eingesetzt. Über ein Dutzend Polizstinnen und Polizisten, darunter auch Angehörige der Stadtpolizei Winterthur sowie der Police Bern, waren an neuralgischen Punkten präsent und somit ständige Ansprechpartner für die Besuchenden. Dadurch konnten Friktionen und Engpässe frühzeitig erkannt und vermieden werden. Im Laufe des Tages setzte das Dialogteam über ein Dutzend Tweets mit Einschätzungen und Verhaltensregeln ab.

Mann in die Tiefe gestürzt

Am frühen Nachmittag kam es am Bleicherweg zu einem Zwischenfall, welcher für einen 56-jährigen Mann, im Spital endete. Um das Renngeschehen aus nächster Nähe verfolgen zu können, stieg er mit Dutzenden von Gleichgesinnten auf das Eternitdach eines Parkhauses. Aufgrund der Überbelastung barst eine Eternitplatte. Das führte dazu, dass der Mann rund drei Meter in die Tiefe stürzte und sich dabei mittelschwere Verletzungen zuzog.

Die Stadtpolizei Zürich musste wiederholt einschreiten, weil es zu ähnlich gefährlichen Situationen kam, als Leute unvorsichtigerweise auf Dachvorsprünge, Bäume und Baugerüste gestiegen waren.

Im Laufe des Sonntags wurden bei der Stadtpolizei vom Seebecken keine grösseren Verkehrsbehinderungen, Auseinandersetzungen oder Lärmklagen gemeldet.

Artikelfoto: polizeiticker.ch - (Symbolbild)