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Fribourg

Jaun FR - Verletzte Person bei Lawinenniedergang

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: REGA)

Heute Morgen löste eine Gruppe von drei Skifahrern, welche abseits der offiziellen Piste unterwegs waren, eine Lawine aus. Eine Person wurde dabei von den Schneemassen begraben. Rettungskräfte konnten das Opfer lokalisieren und befreien. Anschliessend wurde es von der REGA per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Person schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Am Montag, 14. Januar 2019, gegen 10:50 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei darüber informiert, dass in Jaun, an einem Hang in der Nähe des Bergrestaurant Buvette des Sattels eine Lawine niedergegangen ist und eine Person verschüttet hatte.

Die Retter der SARO (Secours alpin romand) aus Jaun und Bulle nahmen die Suche auf. Mit einem Lawinenhund und dem Ultraschallsystem RECCO konnten sie den verschütteten Skifahrer lokalisieren. Die Retter mussten ihn unter einer 3 Meter hohen Schneemasse befreien. Das Lawinenopfer war bei der Bergung bei Bewusstsein und hatte keine offensichtlichen Verletzungen. Der 22-jährige Mann, der in der Region lebt, war über 20 Minuten im Schnee vergraben und wurde mit der REGA per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Neben der Piste unterwegs

Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Gruppe von drei Skifahrern einen ungesicherten Hang hinunterfuhr und dabei wahrscheinlich die Lawine auslöste. Zwei von ihnen, 31 und 32 Jahre alt, blieben von der Lawine verschont, während der dritte verschüttet wurde. Eine Untersuchung ist im Gange.