Hundwil AR - Lawinenniedergang auf der Schwägalp

Situation vor dem Hotel Säntis auf der Schwägalp.
Situation vor dem Hotel Säntis auf der Schwägalp. (Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden)

Auf der Schwägalp, Gemeindegebiet Hundwil, ist am Donnerstagnachmittag, 10. Januar 2018, eine Lawine niedergegangen. Mehrere verletzte Personen. Fahrzeuge und auch Teile des Restaurants sind von Schneemassen verschüttet. Die Absuche des Lawinenkegels musste aufgrund der starken Schneefälle eingestellt werden.

Info von 21:00

Aufgrund der starken Schneefälle und der Lawinengefahr musste die Absuche des Lawinenkegels durch die Einsatzkräfte eingestellt werden. Die drei leichtverletzten Personen konnten durch den Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Aktuell bestehen keine Erkenntnisse über vermisste Personen. Die Hotel- und Restaurantgäste auf der Schwägalp werden durch die Rettungskräfte vor Ort betreut und befinden sich in Sicherheit.

Info von 19:30

Die auf der Schwägalp niedergegangene Lawine ist im Bereich des Hotels Säntis niedergegangen. Der Lawinenkegel weist eine Breite von ca. 300 Metern auf und hat auch das Personalhaus (Girenspitz) und das Gebäude der Alpkäserei erfasst. Aktuell haben sich drei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Sie werden durch den Rettungsdienst betreut. Nach wie vor konzentrieren sich die Rettungs- und Bergungsarbeiten auf die Suche nach möglichen vermissten Personen. Dabei stehen nebst technischen Geräten auch Lawinenhunde im Einsatz.

Info von 18:30

Am Donnerstag, kurz nach 16.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Meldung über einen Lawinenniedergang auf der Schwägalp ein. Sofort wurden Einsatzkräfte aufgeboten. Aufgrund der ersten Erkenntnisse hat sich eine Lawine am Hang gegenüber des Hotels Säntis auf der Schwägalp gelöst und mehrere Autos und auch Teile des Restaurants verschüttet. Mehrere Personen wurden verletzt.

Über die Anzahl und die Art der Verletzungen können noch keine Angaben gemacht werden. Die Verletzten Personen werden medizinisch und psychologisch betreut. Rettungs- und Bergungsarbeiten konzentrieren sich auf die Rettung und Suche nach möglichen vermissten Personen.