Appenzell AI - Erfolgreiche Grossfahndung

(Bildquelle: jhusemannde (CC0) - (Symbolbild))

In der Ostschweiz wurden zwei verdächtige Personen festgenommen und etliche Waffen sichergestellt.

Am Sonntagabend (6.01.2019) wurde durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden eine interkantonale Grossfahndung nach zwei Fahrzeugen ausgelöst. Grund dafür war eine mögliche Straftat im Zusammenhang mit Schusswaffen. Im Zuge der Grossfahndung konnte ein verlassenes Auto im Raum Oberbüren von der Kantonspolizei St. Gallen gefunden werden.

Das zweite Auto wurde gegen 19.45 Uhr durch die Kantonspolizei Thurgau in Märstetten gesichtet. Die Polizeipatrouille wollte den Lenker einer Kontrolle unterziehen. Der Autofahrer missachtete mehrere polizeiliche Haltezeichen und flüchtete via Felben-Wellhausen, Müllheim, Hörhausen, Steckborn, Berlingen, Ermatingen bis nach Tägerwilen.

Halsbrecherische Flucht

Während der Fahrt durchbrach der Lenker mehrere polizeiliche Anhaltestellen und beging zahlreiche schwere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. In Tägerwilen konnte der 25-jährige Schweizer schliesslich kurz nach 20.15 Uhr von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau angehalten und verhaftet werden (wir berichteten).

An der Grossfahndung waren zahlreiche Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau, Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen, Kantonspolizei Zürich, Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden und das Grenzwachtkorps beteiligt.

Schusswaffen sichergestellt

Nebst dem 25-jährigen Schweizer konnte eine weitere verdächtige Person, ein 19-jähriger Deutscher Staatsangehöriger, durch die Kantonspolizei Thurgau und das Grenzwachtkorps festgenommen werden. Anlässlich der ersten Ermittlungen konnten etliche Schusswaffen sichergestellt werden. Zurzeit können aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht werden.

Die Strafuntersuchung wird durch die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden geführt.