Fast zwei Wochen lang hat ganz Spanien und auch die Welt auf ein Wunder gehofft - leider gibt es jetzt die traurige Gewissheit: Der in den 107 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzte zweijährige Julen hat nicht überlebt. Nach fast 12 Tagen andauernder Bohrungen konnte das Kind in einer Tiefe von gut 70 Metern geborgen werden, leider leblos.
Fast zwei Wochen lang hatten hunderte Rettungs- und Einsatzkräfte ohne Unterbruch gearbeitet, um den Jungen aus dem 107 Meter tiefen Brunnenschacht im spanischen Totalán zu befreien. Diese Nacht gelang es den Bergungsmannschaften ihn endlich zu bergen. Julen war aber bereits tot! Bei der gesamten Rettungsaktion mussten die Einsatzkräfte täglich Rückschläge und Verzögerungen hinnehmen. Wegen des harten Gesteins an dem schwer zugänglichen Unglücksort beim Hügel Cerro de la Corona nahe der Küstenstadt Málaga, bekundeten die Rettungskräfte immer wieder grosse Probleme.

