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Update zu Tragödie in Crans-Montana VS – Identifizierung schreitet voran

Update zu Tragödie in Crans-Montana VS – Identifizierung schreitet voran

02.01.2026 | 15:41

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Update zu Tragödie in Crans-Montana VS – Identifizierung schreitet voran

Die Identifizierungs- und Ermittlungsarbeiten dauern an. (Bildquelle: Kantonspolizei Wallis)

Nach dem Brand in der Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana ziehen die Behörden eine Zwischenbilanz. 40 Menschen kamen ums Leben, 119 wurden verletzt. Die Identifizierungs- und Ermittlungsarbeiten laufen weiter. Bei mehreren Personen ist die Staatsangehörigkeit noch unbekannt.

Insgesamt wurden infolge des Brandes in der Silvesternacht in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana 119 Personen verletzt. 113 von ihnen konnten formell identifiziert werden. Bei den sechs übrigen dauern die Identifizierungsarbeiten noch an.
Unter den identifizierten Verletzten sind 71 Personen schweizerischer Staatsangehörigkeit. Zudem zählen 14 französische Staatsangehörige, 11 Italiener, 4 Serben sowie je ein Bosnier, ein Belgier, ein Luxemburger, ein Pole und ein Portugiese zu den Betroffenen. Bei 14 Personen ist die Staatsangehörigkeit derzeit noch unbekannt.
Hinsichtlich der Todesopfer beläuft sich die Bilanz auf 40 Personen. Bei zehn von ihnen ist die Identifizierung bislang nur teilweise erfolgt und wird aktiv weitergeführt. Ante-mortem-Dossiers wurden in Zusammenarbeit mit mehreren Ländern eröffnet, darunter die Schweiz, Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, die Philippinen, der Kongo, Rumänien, Serbien und die Türkei. Diese Massnahmen sind unerlässlich, um die Identifizierung der Opfer so rasch wie möglich zu ermöglichen.

Fortschritt der Ermittlungen

Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis eröffneten Untersuchung wurden bereits mehrere Personen befragt. Sämtliche Spuren werden geprüft, insbesondere die Konformität der Räumlichkeiten sowie die dort vorhandenen Sicherheitsmassnahmen, wie etwa das Vorhandensein von Feuerlöschern, die Fluchtwege und die zulässige Personenzahl. Ziel der Ermittlungen ist es, die genauen Ursachen des Brandes zu ermitteln und allfällige Verantwortlichkeiten festzustellen.

Zusammenarbeit und eingesetzte Mittel

Die Kantonspolizei Wallis und die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis konnten auf eine grosse Welle der Solidarität zählen. Sämtliche Kantonspolizeien der
Schweiz leisteten Unterstützung, ebenso rund vierzig Spezialistinnen und Spezialisten des Disaster Victim Identification (DVI). Das Bundesamt für Polizei (fedpol) bot ebenfalls die Unterstützung von Fachleuten an, um die Kantonspolizei Wallis bei der Identifizierung der Opfer, der Suche nach Angehörigen im Ausland sowie der Information ausländischer Behörden über potenziell betroffene Personen zu unterstützen. Zudem bringt das Forensische Institut Zürich (FOR-ZH) seine technische Expertise im Bereich der Brandursachenermittlung ein.
Darüber hinaus bleiben rund vierzig uniformierte Angehörige der Kantonspolizei Wallis für die Bewältigung dieses Ereignisses im Einsatz, ebenso etwa vierzig Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei, darunter rund zehn aus der Abteilung Kriminaltechnik. Die Kantonspolizei Wallis bekräftigt ihr Engagement, die Ermittlungen mit grösster Sorgfalt fortzuführen und die Angehörigen sowie die Bevölkerung zu informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Quelle der Nachricht: Kapo VS

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