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Verunfallter Lenker erst nach 6,5 Stunden gefunden

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Polizei)

Ein junger Autofahrer hat in Lochen am See einen Selbstunfall gebaut. Danach musste er 6,5 Stunden auf Hilfe warten.

Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Braunau/Inn fuhr am 31. Juli 2019 gegen 0:30 Uhr in einem vermutlich durch Alkohol beeinträchtigtem Zustand mit seinem Pkw in Lochen am See auf dem wenig befahrenen Güterweg Scherschham. In einer langgezogenen Rechtskurve, am Beginn eines kleinen Waldstückes, geriet er auf das linke Straßenbankett, verlor die Herrschaft über den Pkw, kam rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum.

Durch die Wucht des Anpralls wurde der Pkw gegen zwei weitere Bäume in den Wald geschleudert und kam auf der linken Fahrzeugseite zu liegen. Der unbestimmten Grades verletzte 19-Jährige konnte sich aus eigener Kraft aus dem total beschädigten Pkw, bei dem die Heckklappe abgerissen wurde, befreien.

Handy unauffindbar

Da er sein Handy im Fahrzeugwrack nicht mehr finden und telefonisch Hilfe herbeiholen konnte, blieb er verletzt im Wald neben seinem Pkw liegen, eher er erst 6,5 Stunden nach dem Verkehrsunfall gegen 6.50 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer gefunden und von diesem die Einsatzkräfte verständigt wurden.

Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Braunau eingeliefert. Ein bei ihm am Unfallort um 7.11 Uhr durchgeführte Alkovortest ergab einen Wert von 0,2 Promille.