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Porta Westfalica - Radfahrer tritt Hunde und schlägt auf deren Besitzerinnen ein

Wegen freilaufender Hunde, hat ein Radfahrer offenbar völlig die Nerven verloren (Symbolbild)
Wegen freilaufender Hunde, hat ein Radfahrer offenbar völlig die Nerven verloren (Symbolbild) (Bildquelle: Projekt_Kaffeebart (CC0))

Wegen freilaufender Hunde, hat ein Radfahrer am Dienstag in Hausberge offenbar völlig die Nerven verloren.

Neben den Tieren soll der Mann auch deren Besitzerinnen angegriffen haben. Mit zum Teil erheblichen Folgen für diese.

Als das Frauenquartett gegen 8.25 Uhr auf dem geteerten Fußweg in der Verlängerung der Straße Faulensiek in Richtung eines Firmengeländes ging und dabei zwei ihrer fünf Hunde - einen Dackel sowie einen Terriermischling - nicht an der Leine führte, kam ihnen in einer teilweise nicht einsehbaren Kurve ein Radfahrer (51) entgegen. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden freilaufenden Tiere daraufhin den Mann angegangen haben, sodass dieser absteigen musste.

Dies nahm der Mann nach Aussagen der Geschädigten zum Anlass, um auf die Vierbeiner einzutreten. Als deren Besitzerin (58) versuchte, diese zu schützen, eskalierte die Situation weiter. In der Folge richtete sich die Aggression des Radfahrers offenbar gegen die Hundehalterinnen.

So soll der Mann die 58-Jährige mit einem Faustschlag niedergestreckt haben, bevor er weiter rabiat auf die nun am Boden liegende eintrat. Als die weiteren Frauen helfend eingreifen wollten, stürzte eine 57-jährige ebenfalls zu Boden und wurde ebenfalls von dem Mann attackiert.

Dabei erlitt sie erhebliche Verletzungen, wie sich später bei einer Untersuchung im Klinikum herausstellte. Ein vorbeikommender weiterer Radfahrer (41) wurde durch weibliche Hilferufe auf die Situation aufmerksam, schritt ein und beendete die Übergriffe, bevor er den Polizeinotruf wählte.

Nach dem Eintreffen der Beamten, beruhigte sich die Situation. Die Hunde blieben nach ersten Erkenntnissen unversehrt. Gegen den 51-Jährigen leitete man ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs der gefährlichen Körperverletzung ein.