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Ovronnaz VS - Strafverfahren nach Brand im Thermalbad eingestellt

(Bildquelle: Patrick Bürgler (CC BY-SA 2.0))

Am Freitag, dem 15. Dezember 2017, um 0.00 Uhr, brach im Zentralbereich des Thermalbads Ovronnaz ein Brand aus, welcher diesen Teil des Bads vollständig zerstörte.

Zwecks Ausführung von Renovierungs- und Unterhaltsarbeiten blieb das Thermalbad Ovronnaz vom 11. bis am 14. Dezember 2017 geschlossen. Der Brand brach einige Stunden vor der am 15. Dezember 2017 vorgesehenen Wiedereröffnung des Thermalzentrums aus. Der Brandschaden belief sich auf mehrere Millionen Franken.

Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand zwischen der Zwischendecke und dem Fliesenboden des zwischen 2011 und 2013 gebauten Zentralbereichs des Thermalbads ausbrach, dort wo die Renovierungs- und Unterhaltsarbeiten ausgeführt worden waren. Gemäss Experten können eine elektrische oder technische Fehlfunktion sowie eine mangelnde Einhaltung der Brandschutzbestimmungen als Brandursache ausgeschlossen werden.

Fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln

Das Ermittlungsverfahren lässt darauf schliessen, dass der Brand wahrscheinlich auf fahrlässiges oder vorsätzliches menschliches Handeln zurückzuführen ist, der allfällige Täter konnte jedoch nicht identifiziert werden. Aufgrund der Anwendung von Owatrol Textrol im Brandbereich kann eine Entzündung infolge Selbsterhitzung aber ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Brandursache im Rahmen des Ermittlungsverfahrens nicht abschliessend geklärt werden konnte. Folglich musste das Strafverfahren eingestellt werden. Die Einstellungsverfügung kann innert einer Frist von 10 Tagen mit Beschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden.

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