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St.Gallen

Kirchberg SG - Toter Mann im Plasticksack identifiziert - 35-Jähriger verhaftet

Tragisches Unglück!
Tragisches Unglück! (Bildquelle: pexels (CC0) - (Symbolbild))

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt eine Strafuntersuchung wegen eines Leichenfunds von Ende Dezember 2019 in Kirchberg. Mittlerweile konnte der in einem Plastiksack deponierte verstorbene Drogenkurier, der zufolge eines Darmdurchbruchs verstorben war, identifiziert werden. In enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen konnte in diesem Zusammenhang ferner ein 35-jähriger Schweizer verhaftet werden.

Am Sonntagnachmittag (29.12.2019), kurz vor 15 Uhr, entdeckte ein Fussgänger in einem Wiesenbord am Waldrand von Kirchberg einen Plastiksack. Da ihm dies komisch vorkam, alarmierte er die Polizei. Die ausgerückten Polizisten stellten beim Öffnen des Sacks fest, dass sich darin ein unbekleideter toter Mann befand. Wie die von der Staatsanwaltschaft in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen geführte Strafuntersuchung in der Folge ergab, handelte es sich beim toten Mann um einen Drogenkurier(wir berichteten)

Das Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St.Gallen fand bei der Obduktion in seinem Körper insgesamt mehrere 100 Gramm in Fingerlingen ('Kokons') verpackte Drogen. Es konnte erkannt werden, dass es in seinem Körper zu einem Darmdurchbruch gekommen war, welcher zum Tod des Mannes führte. Äusserlich war der Leichnam unversehrt. Gewalteinwirkung auf den Körper des Mannes konnte keine festgestellt werden.

Mittlerweile steht die Identität des verstorbenen Drogenkuriers anhand seiner biometrischen Daten zweifelsfrei fest. Es handelt sich um einen 44 Jahre alt gewordenen Guatemalteken, der sich als Tourist in der Schweiz aufhielt. Ferner ist es den Strafverfolgungsbehörden gelungen, einen Verdächtigen zu verhaften. Der 35-jährige geständige Schweizer hat sich u.a. wegen Störung des Totenfriedens zu verantworten. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Die von der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen geführte Untersuchung ist nach wie vor pendent.