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Gießen/Hainburg - Sieben Tatverdächtige nach zwei Raubtaten verhaftet

Festnahme - Symbolbild
Festnahme - Symbolbild (Bildquelle: Bundespolizei)

Zivilfahnder der Polizei nahmen am Donnerstag, den 9. Januar fünf Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 31 Jahren fest. Sie sind verdächtig, vor etwa fünf Wochen in Gießen einen 28-jährigen Gießener in seiner Wohnung und vor etwa drei Wochen einen Juwelier in Hainburg beraubt zu haben.

Die sieben Tatverdächtigten befinden sich in Haft, einer in Strafhaft auf Grundlage eines bereits bestehenden Vollstreckungshaftbefehls und sechs in Untersuchungshaft.

In Gießen hatten am 08.12.2019 vier bislang zunächst Unbekannte Handys, Jacken und 200 Euro Bargeld bei einem Raub erbeutet. Sie klopften an einer Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses und bedrohten das 28-jährige Opfer mit einer Pistole und einer Machete.

Bei einem weiteren Raub zum Nachteil eines Juweliers am 23.12.2019 in Hainburg hatten vier zunächst Unbekannte Schmuck im Wert von knapp 3'000 Euro und das Mobiltelefon der Geschäftsinhaberin erbeutet.

Wohnungen durchsucht

Umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen der Gießener Kriminalpolizei führten zu der siebenköpfigen überregional agierenden Personengruppe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen und mit Unterstützung von Polizisten aus Südosthessen sowie Frankfurt wurden die Wohnungen der Verdächtigen in Gießen, Frankfurt, Offenbach, Dietzenbach und Rodgau durchsucht. In den Wohnungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher.

Die polizeibekannten Verdächtigen, fünf deutsche und zwei türkische Staatsangehörige, wurden festgenommen und dem Richter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen sechs Haftbefehle erließ, ein bereits bestehender Haftbefehl gegen einen 25-jährigen Deutschen musste nur noch vollstreckt werden. Die Festgenommen sind in verschiedenen Justizvollzugsanstalten untergebracht. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.