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Gelsenkirchen - Gefahrguttransporter mit austretender Ladung gestoppt

(Bildquelle: Polizei Münster)

Am Mittwoch (15.01.) kontrollierten Polizisten auf der Autobahn 2 bei Gelsenkirchen den Schwerlastverkehr. Dabei wurden unter anderem zwei Lkw gestoppt, bei denen Gefahrgut austrat.

Ein 42-jähriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden beförderte mit seinem Sattelzug Säcke mit Gefahrgut. Bei der Beladung rissen augenscheinlich mehrere dieser Säcke an Teilen des Fahrzeugaufbaus auf und der feste, ätzende Stoff rieselte auf den Fahrzeugboden und auf die Straße.

Bei einem 59 Jahre alten Spanier waren gefährliche Abfälle im grenzüberschreitenden Verkehr von Spanien nach Deutschland auf der Ladefläche. Bei der Überprüfung der Ladung wurde festgestellt, dass die flexiblen "Big Bags" mit den umweltgefährdenden Abfällen nach vorn gekippt und die an der Stirnwand verstauten Fässer mit ätzendem und giftigem Müll eingequetscht hatten. Dadurch trat aus den beschädigten Behältnissen eine schwarze Flüssigkeit aus und tropfte auf die Straße.

Die Weiterfahrt wurde den Fahrern erst nach entsprechender Ladungssicherung genehmigt. Die Fahrer, Halter und Verlader müssen jeweils mit Bußgeldern von mehrern tausend Euro rechnen.

Verstoss gegen die Lenk- und Ruhezeiten

Bei der Kontrolle stoppten die Beamten auch einen 42-jährigen, türkischen Lkw-Fahrer. Dieser verstieß gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Er konnte nicht alle Arbeitszeitnachweise vorlegen und nicht nachweisen, dass er nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz ausreichend geschult ist.

Sein bulgarischer Auftraggeber musste eine Sicherheitsleistung von 10'000 Euro hinterlegen, da er gegen seine Aufsichts- und Kontrollpflicht verstoßen hatte.