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Coronavirus - Aktuelle Situation Schweiz - Erster bestätiger Fall

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Wikipedia)

In der Schweiz wurde bei einer Person das neue Coronavirus nachgewiesen. Die betroffene Person hat sich in Italien aufgehalten. Die Gesundheitsbehörden verständigen enge Kontaktpersonen. Es ist möglich, dass weitere Erkrankungsfälle auftreten. Das Risiko ist gestiegen, seit in Italien immer mehr Personen am neuen Coronavirus erkranken.

In der Schweiz wurden bisher rund 300 Personen mit Verdacht auf das neue Coronavirus abgeklärt. Dabei wurden Abstriche aus Nase und Hals in Diagnose-Labors untersucht. Mehrere Personen sind in ihrem Wohnkanton in Quarantäne. Sie müssen in ihrer Wohnung bleiben und den Kontakt zu anderen vermeiden.

Bund, Kantone und die Gesundheitsversorgung sind vorbereitet.

  • Im Tessin werden bei grippeähnlichen Symptomen die Tests auf das neue Coronavirus intensiviert.
  • Die Infoline ist verstärkt in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch verfügbar.
  • Einreisende und Pendler aus Italien werden an den Grenzen informiert, was sie tun sollen, wenn sie Symptome haben (Atembeschwerden, Husten oder Fieber).
  • Auch Einreisende an den Flughäfen werden informiert.
  • Mitarbeitende des öffentlichen Verkehrs und der Grenzwacht erhalten vertiefte Informationen.

Bei allen Massnahmen arbeitet der Bund eng mit den Gesundheitsbehörden der Kantone, insbesondere mit jenen des Kantons Tessin zusammen.

Pressekonferenz des BAG

Keine Einreisebeschränkung in die Schweiz

Für die Einreise in die Schweiz gibt es keine Einschränkungen. Informationen an Einreisende von Italien sind in Vorbereitung.

Gut zu wissen

  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
  • Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.