Alle News zum Coronavirus

Aachen - Erfolgreiche Intensivierung der Grenzüberwachungsmaßnahmen

(Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin)

Die Bundespolizei führte gestern im Rahmen der Intensivierung der Grenzüberwachungsmaßnahmen eine mehrstündige Kontrollstelle am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch durch. Ziel der Maßnahme war es, Schleusungen aufzudecken und Personen an der unerlaubten Einreise zu hindern.

Bereits in den ersten Stunden konnten schon erste Erfolge verbucht werden. Ein Mazedonier, der seine Familie sowie eine Verwandte ohne die benötigten Ausweispapiere von Belgien nach Deutschland geschleust hatte, ist den Beamten gegen 17.00 Uhr ins Fahndungsnetz gegangen.

Der bereits wegen mehrerer Eigentumsdelikte Polizeibekannte wurde zudem noch von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Wohnungseinbruchsdiebstahl mit Haftbefehl gesucht. Er wurde wegen der Einschleusung seiner Familie beanzeigt und im Anschluss in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen eingeliefert. Seine Frau mit Kindern konnte mit Verwandte die Reise fortsetzen. Sie sind mit einer Anlaufbescheinigung, sich beim zuständigen Ausländeramt zu melden, entlassen worden.

Trotz Fahrverbot am Steuer

Gegen einen Belgier und einen Rumänen bestanden von den Behörden in Speyer und Erlangen-Hochstadt jeweils eine Ausschreibung wegen der Entziehung der Fahrerlaubnis. Da sie trotz Fahrverbot ihr Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum geführt hatten, wurde gegen sie eine Anzeige erstattet. Von dem 23-jährigen Belgier wurde dessen Führerschein für die Bußgeldstelle der Städteregion Aachen einbehalten.

Bei einem 44-jährigen Marokkaner wurden über 20'000 Euro sichergestellt. Da er die genaue Herkunft des Geldes den Beamten nicht preisgeben konnte, wurde das Geld wegen des Verdachtes der Geldwäsche einbehalten und soll später dem Zoll übergeben werden. Im Rahmen des Clearingverfahrens soll jetzt die Herkunft des Geldes ermittelt werden.

Neben den bereits genannten Sachverhalten konnten noch drei Anzeigen wegen des Besitzes von geringen Mengen an Betäubungsmitteln und eine Anzeige wegen der unerlaubten Einreise eines ausweislosen Staatsangehörigen aus dem Kongo gefertigt werden. Auch mehreren Fahndungsersuchen ging die Bundespolizei am gestrigen Abend nach. In Zukunft werden noch weitere Fahndungsmaßnahmen dieser Art folgen.