St.Gallen

A1 St.Gallen SG - Unvorsichtiger Fahrstreifenwechsel

(Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Dienstag (09.07.2019), kurz nach 15:15 Uhr, sind auf der Autobahn A1, im Rosenbergtunnel Richtung Zürich, ein Auto und ein Lastwagen zusammengestossen. Ein 83-jähriger Autofahrer hat beim Fahrstreifenwechsel einen Lastwagen übersehen und ist mit seinem Auto dagegen geprallt. Auslöser dürfte ein drängelnder Reisecar gewesen sein.

Der 83-jährige Autofahrer fuhr auf dem Überholstreifen des Rosenbergtunnels Richtung Zürich. Dahinter folgte ein 47-jähriger Reisecarchauffeur. Gemäss jetzigen Erkenntnissen betätigte der Chauffeur des Reisecars mehrfach die Lichthupe, weshalb der 83-Jährige auf den Normalstreifen wechseln wollte. Dabei übersah er den Sattelschlepper eines 54-jährigen Mannes auf dem Normalstreifen. In der Folge kam es zur Kollision, bei der das Auto des 83-Jährigen vom Sattelschlepper gedreht und gegen die rechte Tunnelwand geschoben wurde. Von dort wurde das Auto abgewiesen und auf den Überholstreifen geschleudert.

Dabei verletzte sich der 83-jährige Autofahrer leicht. Er konnte aber selbständig einen Arzt aufsuchen.

Der Chauffeur des Reisecars wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Zu einer Kollision mit dem Reisecar kam es nicht.

(Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen)

Um 16:15 Uhr ereignete sich im Stau des ersten Unfalls ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Autos, bei dem jedoch niemand verletzt wurde.

Zu guter Letzt erlitt im Stephanshorntunnel auch noch ein Wohnmobil einen Motorenschaden, was zu weiterer Staubildung führte. Das stehengebliebene Fahrzeug konnte jedoch durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen von der Autobahn geschleppt werden.

Die Kantonspolizei St.Gallen weist im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Stadtautobahn darauf hin, dass es für den Verkehrsfluss in der Region Stadt St.Gallen sehr wichtig ist, dass die Verkehrsteilnehmenden trotz Stau auf der Autobahn bleiben. Damit kann eine Überlastung des innerstädtischen Strassennetzes verhindert werden und der öffentliche Verkehr wird nicht beeinträchtigt.