Uri UR - Sirenentest erfolgt am 1. Februar 2017

10.01.2017 08:10 | Von: Kantonspolizei Uri

Am Mittwochnachmittag, 1. Februar 2017, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" sowie des "Wasseralarms". Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.


Sirenentest am Mittwoch, 1. Februar 2017. - Grégory Cassiau (CC BY-NC 2.0)

Um 13:30 Uhr ertönt in der ganzen Schweiz der "Allgemeine Alarm", ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, welcher innert 5 Minuten einmal wiederholt wird. Die Auslösung der stationären Sirenen im Kanton Uri erfolgt zentral mit der Sirenenfernsteuerung durch die kantonale Alarmstelle im Werkhof Flüelen.

Um 13.45 Uhr erfolgt die zweite Auslösung des "Allgemeinen Alarms". Anschliessend testen die Stauanlagenbetreiber den "Wasseralarm" in den gefährdeten Gebieten unterhalb der Stauanlagen "Lucendro" und "Göscheneralp".

Der Alarm besteht aus 12 tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Um 14.15 Uhr löst die kantonale Alarmstelle den "Wasseralarm" aus. Um 14.50 Uhr erfolgt die Auslösung der Kombisirenen durch das Kraftwerk Göschenen.

Sirenenarten 

Schweizweit werden insgesamt rund 7'800 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Rund 5'000 stationäre Sirenen verbreiten den "Allgemeinen Alarm". Von diesen sind zirka 700 als Kombisirenen ausgerüstet und zusätzlich für den "Wasseralarm" eingesetzt.

Neben den stationären Sirenen sind rund 2'800 mobile Sirenen des "Allgemeinen Alarms" im Einsatz. Im Kanton Uri sind 43 stationäre und 18 mobile Sirenen für den "Allgemeinen Alarm" sowie 25 Kombisirenen für den "Wasseralarm" dauernd betriebsbereit.

Gefährdung

Wenn der "Allgemeine Alarm" ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Verhaltensanweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der "Wasseralarm" ertönt in der Regel nach dem "Allgemeinen Alarm" und bedeutet, dass das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen ist.

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