Unterschächen UR - Suche nach den Verschütteten weiter nicht möglich

12.10.2017 17:01 | Von: Kantonspolizei Uri

Am Dienstagnachmittag, vor 15.00 Uhr, kam es im Gebiet Ruosalp zu einem grösseren Felsabbruch, wobei rund 2'000 m3 Fels auf einen Alpweg stürzte. Dabei wurden drei Männer, welche mit dem Ausbau des dortigen Felsenweges beschäftigt waren, verschüttet. Eine Person konnte sich selbständig befreien, zwei weitere Personen werden seither vermisst.


Seit Mittwochmorgen wird der Fels oberhalb der Unfallstelle durch Spezialisten gesäubert. An der Abbruchstelle ist sehr viel loses Felsmaterial vorhanden, welches unter schwierigen Bedingungen in Handarbeit gelöst werden muss. Die Suche nach den beiden Verschütteten ist aus Sicherheitsgründen erst dann vertretbar, wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Die Arbeiten sind heute Donnerstag  planmässig vorangeschritten und werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. Gemäss derzeitigem Planungsstand ist davon auszugehen, dass die Felsreinigung rund eine Woche in Anspruch nehmen wird.

Die Ermittlungen zur Ursache, welche zum Felsabbruch geführt hat, laufen. Aussagen zur Unfallursache wären zum jetzigen Zeitpunkt rein spekulativ.

Die Kantonspolizei Uri wird weiter informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Artikelfoto: Kantonspolizei Uri

Polizei, Unwetterschäden, Bombenalarm, Tierische Rettung, Deutschland, Top Deutschland, Vermisst Deutschland, Zeugenaufruf Deutschland, Fahndung Deutschland, Verbrechen Deutschland