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Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

03.01.2026 | 16:39

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

Die Schwerverletzten wurden mit Helikoptern direkt zu den Jets gebracht. (Bildquelle: Schweizerische Rettungsflugwacht Rega)

Nach dem tragischen Ereignis in Crans-Montana stehen die Ambulanzjets der Rega seit Tagen im Dauereinsatz. Schwer verletzte Patientinnen und Patienten werden in spezialisierte Kliniken im In- und Ausland verlegt.

Seit dem tragischen Unglück in Crans-Montana (VS) sind die drei Ambulanzjets der Rega ununterbrochen im Einsatz.
Seit dem 1. Januar 2026 verlegen die Rega-Crews nicht nur mit Rettungshelikoptern, sondern auch mit Ambulanzjets schwer verletzte Patientinnen und Patienten in geeignete Spezialkliniken im In- und Ausland.
Bereits wenige Stunden nach dem Ereignis startete am frühen Morgen des Neujahrstags der erste Rega-Jet in Richtung Sion. Noch am selben Tag folgten vier weitere Flüge, mit denen mehrere Verletzte in geeignete Intensivstationen in der Schweiz sowie ins Ausland transportiert wurden.
Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

Auch innerhalb der Schweiz werden Patienten in spezialisierte Kliniken gebracht. (Bildquelle: Schweizerische Rettungsflugwacht Rega)

Auch am zweiten und dritten Tag nach dem Unglück wurden die Verlegungsflüge mit allen drei Rega-Ambulanzjets fortgesetzt. Am 2. Januar 2026 wurden fünf Patientinnen und Patienten in spezialisierte Verbrennungszentren nach Belgien geflogen. Ein weiterer Ambulanzjet brachte je einen Patienten nach Deutschland.
Am 3. Januar erfolgten Verlegungen von insgesamt sieben schwer verletzten Personen nach Luxemburg, Frankreich und Belgien. Die Organisation dieser medizinisch dringlichen Flüge erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS).
Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

Die Opfer des Brandes werden in Nachbarländer mit Spezialkliniken geflogen. (Bildquelle: Schweizerische Rettungsflugwacht Rega)

Nach der Erstversorgung in Schweizer Spitälern wird die weitere Behandlung der Verletzten, die sich teilweise über Monate hinziehen dürfte, aufgrund der begrenzten Kapazitäten auch in hochspezialisierten Kliniken im europäischen Ausland fortgesetzt.
Die Verlegungsflüge stellten hohe operationelle und personelle Anforderungen. Jeder Patientin und jedem Patienten wurde ein spezialisiertes medizinisches Team aus einer Intensivpflegefachperson sowie einer Flugärztin oder einem Flugarzt zugeteilt. Zahlreiche Verletzte wurden aufgrund ihres Gesundheitszustands mit Rettungshelikoptern direkt vom abgebenden Spital zum startbereiten Ambulanzjet geflogen.
Crans-Montana – Rega-Ambulanzjets nach Brand im Dauereinsatz

Alle drei Rega-Jets sind seit dem Unglück im Dauereinsatz. (Bildquelle: Schweizerische Rettungsflugwacht Rega)

Neben den Einsätzen mit Ambulanzjets führten die Rega-Crews weitere Patientenverlegungen mit Rettungshelikoptern durch, unter anderem vom Universitätsspital Genf nach Metz (FR), vom Spital Visp nach Sion sowie vom Inselspital Bern ins Universitätsspital Zürich. Bereits in der Silvesternacht und in den Morgenstunden des Neujahrstags standen acht Helikopter-Crews der Rega im Einsatz, teils mit mehreren Missionen pro Crew.
Die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter der Rega koordinieren seit der Silvesternacht rund um die Uhr die Transporte mit Rettungshelikoptern und Ambulanzjets und unterstützen die Spitäler bei der Verteilung der Patientinnen und Patienten auf verfügbare Intensivbetten im In- und Ausland.
Die Zusammenarbeit mit den Walliser Behörden, regionalen Rettungsdiensten, weiteren Luftrettungsorganisationen und den Spitälern verlief eng abgestimmt und effizient.
Quelle der Nachricht: Schweizerische Rettungsflugwacht Rega

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